why can't we reach the sun?
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ich bin ziemlich muede aber wach. ich sollte die hitze aus meinem zimmer machen, aber ich will nichts druecken oder drehen. wenn ich bravo denke, denke ich super, dass du keine lust hast, ueber make-up zu reden. ich mache mir zu viele gedanken und will endlich damit aufhoeren. myspace funktioniert nicht und ich bekomme ein schlechtes gewissen, weil ich den wundervollen gestalten dort nicht einmal sagen kann, dass ich eigentlich etwas sagen will, aber nicht kann. alles glitzert, alles lacht und ich es aus. weißt du, weißt du. ich glaube, das ist mein lieblingssatz. ich bin muede und lag in allen moeglichen richtungen und in jedem eck, ich muss den boden wieder frei raeumen, ueberall ecken und laken. wenn ich aufwache, bekomme ich panik, weil manchmal dein stoff nicht mehr fest in meiner umarmung liegt, aber heute nicht, heute bin ich nicht aufgewacht, ich habe ja nicht geschlafen. ich habe so viele gedanken im kopf und zu viele dinge zu erledigen. ich wuensche mich heraus aus dieser welt und zurueck zu meinen vier und den tausenden. da fuehle ich mich wohl, da fuehle ich mich sicher, da fuehle ich mich hell. hier nicht. ich fuehle mich eingeengt und missverstanden. alle fuehlen sich missverstanden, ihr alle. die vergangenen tage waren wundervoll. und ich werde versuchen, mich daran zu gewoehnen, genauer zu erzaehlen. nur heute nicht. ich werde immer ehrlich sein, weil ich nicht unehrlich sein will. ich will zu euch, die ihr nicht da seid, wisst ihr, weißt du. und ich will endlich ans nuendo und ein bisschen electro ausprobieren. mein wunsch ist ja, dass ich irgendwann selbst in der lage bin, das digitale gefrimmel da auf unseren songs zu machen, das waere so schoen, dann braeuchten wir nur noch den abmischmann und jeder noch so kleine furz waere von uns selbst. aber dazu muss ich es lernen. aber erst diese tage, dieses sechsuhrweckerklingeln und diese fuenfundvierzigminutentakte. tick tick tick tick tick tick. diese stille und die ernsthaftigkeit, mit der sie sich wiederholen. ich fange immer wieder zu lachen an, wie sie da vor mir sitzen und nichts wissen vom leben. das war ja schon zu unizeiten so. und jetzt erst recht. sartre liegt zerschnitten auf meinem boden, weil ich ihn neu puzzlen, ordnen musste, um alles in eine nachvollziehbare reihenfolge zu bringen. am freitag werde ich es den laecherlich ernsthaften erklaeren und langsam reden und in mich hineinlachen. sartre gibt mir viel, und immerhin das baut mich auf, wenn ich so vor meinen aufschrieben liege und keine muße finde. ich jammere immer, dabei bin ich ziemlich gluecklich. die probe muss wegen mathe ausfallen am samstag. ich muss ja zur abipruefung zugelassen werden. dafuer sonntag wieder. oder samstag abend. mal sehen. und mit O und E will ich noch ein mal weggehen, ins irish, einfach so, nichts spektakulaeres. und ich sterbe vor sehnsucht, gott, ich sterbe und ich weiß nicht, ob ich deinen namen nennen darf, hier, wo eigentlich alle wissen werden, wer wir sind.
oder.. eure namen. es gibt ja nicht nur einen.

radiohead
therapy?
chemical brothers
http://www.myspace.com/prcs
http://goodnightdepartment.mymusic.dk/
http://dune.mymusic.dk/
27.3.07 20:58


Ich habe am 20. März einen Blogeintrag fuer unser "Debbie's-Diary" auf der offiziellen Homepage geschrieben, der nicht gepostet wurde.. Zu kritisch?! Oder haben sie's einfach mal vergessen? So oder so - ich will gesagt haben, was ich gesagt haben will, und darum kopiere ich den Eintrag einfach hier her, auf MEINEN Blog. Aetsch!

Voilà:

"Unterschreibst Du fuer mich?

Und jetzt dann also Autogramme. Sie war entzueckend, die Schar Maedchen um mich. Der Stapel DEBBIE ROCKT!-Karten ging weg, obwohl ich ihn nur zufaellig dabei hatte, dann die ausgerissenen Papierfetzen aus ihren Schulheften, dann die Maeppchen. Sie waren so entzueckend. Es passierte so unverhofft. Sie haben so gestrahlt. So viel Leben in ihnen, so viel Liebe, so wundervolle Gesichter und Blicke. Ich werde nicht genug davon kriegen koennen. Beim dritten Anlauf hat es dann geklappt, mit aufgeschlagenem Heft. Bist du das in der Bravo? Ja, sage ich. Nein, denke ich. Oder doch? Ich weiß es nicht. Halb. Also was nun? Bin ich das denn ueberhaupt? Und ploetzlich stelle ich mir all diese Fragen. Was ist Pop? Pop ist Prostitution. Aber was prostituiere ich? Ich prostituiere mein Gesicht. In unseren Liedern prostituieren wir unsere Gedanken, unsere Gefuehle. Aber ist sich das Publikum dessen bewusst? Weiß ueberhaupt jemand, was er sich da kauft? Was prostituiere ich? Prostituiere ich mich? Oder das Bild, das man aus mir machen kann? Sobald sich die Frage stellt: Ist das auch bravotauglich?, bin das doch nicht mehr ich, die verkauft wird. Was ist das dann? Vielleicht aber doch, denn ein Nein bedeutet nicht zugleich, dass das Stueck Ich, das nicht passt, automatisch zurecht gebogen wird. Du wirst du bleiben, sagt man mir, und ist sich sicher dabei. Aber wie viel ich bin ich ueberhaupt? War ich je? Ich glaube, Pop ist Gift - in Form der absoluten Glueckseligkeit fuer jeden narzistischen Egozentriker wie mich. Egozentrischen Narzisten? Man steigert sich hinein in die Prostitution. Ich liebe mich, oder das Bild, das man aus mir schaffen kann. Und stelle es in den Mittelpunkt, bewusst, weil ich das will und das Geschaeft mitspielt. Kauft mich, kauft mich, liebt mich, wollt mich, nehmt mehr, nehmt mehr, bitte bitte nehmt mich! Was ist Pop? Wie viele Menschen macht es gluecklich, womit? Kann eine Prostituierte ihren innersten Kern in ihrem Metier voll zur Entfaltung bringen? Indem sie all das auslebt, das in Form von allerlei Perversionen in ihrer Fantasie festklemmt? Kann sie das? Ich glaube nicht, schließlich hat sie das auszuleben, was in der Fantasie ihrer Freier festklemmt, sofern sie erfolgreich sein moechte. Aber was in der Fantasie des Popgeschaeftes steckt, ist nichtig, da sich die Fantasie des Popgeschaeftes im Kreis zu drehen und nichts neues zu erschaffen scheint. Und so unterscheiden wir uns ja doch sehr wohl von Prostituierten, nicht wahr? So lang wir bei unserer eigenen Fantasie bleiben allemal. Also was nun, bin das ich? Ich will es zumindest sein. Wenn es nicht zu meinem Image passt, Herzchen zu moegen und zu kichern, dann wird es meinetwegen weggelassen, aber ich werde es nicht verleugnen, wenn ihr fragt. Wenn ihr von mir verlangt, Menschen aus meinem Umfeld respektlos zu behandeln, weil das besser zum Rock'n'Roll passt, weigere mich. Passt das nicht zu mir? Ich liebe die Menschen, ist das nicht bravotauglich? Spielen wir jetzt doch lieber Arschloch? Weil sich das besser vermarkten laesst? Ich denke nicht. Schneidet ihr das heraus? Diese Kritik, diese Worte, genau diese hier? Warum, ist das nicht erst recht Rock'n'Roll? Kann nicht einfach das, was ich schon bin, Rock'n'Roll sein, mit all der Liebe? In der Tat, ich bin die letzte, die anzusprechen ist, wenn es darum geht, den Moralisten der Band ausfindig zu machen. Aber wenn ich die Welt anspucke, spuckt sie womoeglich zurueck. Frueher oder spaeter haette ich den Speichel im Gesicht. Ihr spuckt euch doch auch nicht selbst an! Irre ich mich? Was passiert nun, was will ich sagen? Wohin mit den Fragen? Wenn ich im Internet nach uns suche, finde ich mehr Antifans als Fans, schon jetzt. Es amuesiert mich und ich freue mich darueber, weil ich guten Gewissens sagen kann: Sie haben Unrecht. ICH zumindest luege nicht. Und dann liebe ich die Saetze, die besagen, dass Funken davon ehrlich wirken. Danke, danke, du hast mich erkannt - Applaus. Wie viel Moeglichkeit hat ein Popstar denn zur heutigen Zeit, ehrlich zu sein? Wie viel Moeglichkeit haben wir selbst denn, ehrlich zu sein? Ab einem gewissen Grad werden wir vielleicht damit beginnen, uns selbst hinter bravotauglichen Fassaden zu verstecken, um die verletzliche Wahrheit in uns vor der Oeffentlichkeit zu schuetzen. Vor den Kritiken, vor den Vorwuerfen, die letzten Endes das entwerten, was wir wirklich sind, indem sie behaupten, wir seien das nicht. Aber muss das sein? Kann denn nicht ein Mal auch eine echte Band eine beliebte Band sein? Ist DAS Pop?
Bisher nahm man uns allerdings sehr wohl, wie wir schon von uns aus sind. Und das wird wohl das unglaublichste an der ganzen Sache sein. Nicht nur fuer diejenigen, die uns, dem Feind Popband, aus Vorurteil nie glauben werden, sondern auch fuer uns, deren Befuerchtungen bisher nicht eintreffen mussten. Was bleibt? Die Hoffnung, dass Pop einfach nur Pop ist und nie zu der Luege wird, die man als "ehrlicher Mensch" zu erkennen glaubt.
Bis uns das bezeugt wird, packe ich den naechsten Stapel Autogrammkarten ein, um mich daran zu ergoetzen, sagen zu koennen: "Ja, das bin ICH in der Bravo." und meinen Namen darunter zu setzen.

Tan"
30.3.07 19:48


im internet ist dieses maedchen, dass zu jemandem sagt: es ist falsch, mich zu lieben. und ich muss laecheln und weinen, weil ich zu allem denken muss: ich. und dann denke ich: es ist richtig, mich zu lieben. ich kann dir das versprechen und es ist das erste versprechen, vor dem ich mich nicht fuerchte, weil ich es halten kann. kennst du mich und die versprechen? warum die decke grau ist? ich weiß es nicht. ich habe es dir im zu dunklen buch erklaert mit den pinken blumen und das wird nicht mehr voll, aber ich kann nichts dagegen tun, sie ist nunmal grau und nicht anders. das hat keine bedeutung, glaube ich. keine, die mir bewusst waere, keine, die ich mir absichtlich ausgesucht habe, wenn du willst, interpretier, aber mach doch, wenn du willst, interpretier doch. hier ist ein zettel mit sehr vielen ös und ein anderer zettel mit vielen worten ist in meinem zimmer und es ist bald halb neun, ich bin verwundert und ich muss noch rechnen, viele seiten, einen ganzen stapel, ich werde ihn nicht schaffen, ich kann nicht schlafen und aus akutem mangel an konzentrationsfaehigkeit eine schlechte note schreiben oder schlafen und aus akutem mangel an rechnerischen faehigkeiten eine schlechte note schreiben, ich glaube ja, warum wohl, dass das keinen unterschied macht, aber schlafen waere gesuender und angenehmer bis auf das schlechte gewissen und dieses ekelhafte gefuehl, nicht genug getan zu haben und vor allem die schlafstoerungen naja ich habe vergessen wie mein satz geht aber nicht schlafen ist auch nicht gut und macht mit mir oder wie es frustriert mich. good morning revival irgendwo keine ahnung nicht meine lieblingscd aber eine schoene cd ich brauche mehr musik und gute. heute ist viel stress weg, ich habe das sartre-ding endlich hinter mir und konnte bloede fragen sehr gut beantworten und gemeine fragen erst recht und diese last ist weg und die groeßte last war ich dachte wir wuerden fliegen aber wir fliegen gar nicht ich habe mich vertan mein hirn ist matsch ich kann nicht mehr lesen. jedenfalls habe ich mich vertan und wir fliegen jetzt gar nicht und ich werde dich die ganze woche ueber in meinen armen halten koennen ich kann deine haut fast schon spueren und deinen atem und deine stimme und deine lippen und deine haende und deine gerunzelte stirn und den piercingpunkt. ich habe das alles schon fast verschluckt und gleich bist du hier, gleich gleich, nicht mehr lang, ich muss nur blinzeln und du stehst vor mir bei mir in mir.

30.3.07 20:29


heute ist auch so ein tag zum weinen, vielleicht nur wegen der vielen dinge und weil der stress ueberhand ergreift. ich bin umgeben von arschloechern, aber ich bin machtlos und ich haette auch keine lust zu kaempfen. ich will nur weg und manchmal will ich sie schlagen und lachend losrennen bis sie hinter dem horizont verschwunden sind.

ich habe jetzt auch mathe hinter mich gebracht und das bedeutet: allein fuer die schule muss ich nur noch das camus-ding machen und dann die vier schriftlichen abipruefungen. nur. haha. was passiert noch. du kommst morgen. ich finde es ganz angenehm, dich persoenlich anzusprechen, obwohl du es nicht liest. ich kann dir nicht sagen, warum. es ist.. schoen. eben. also. du kommst morgen und ich hasse diese menschen hier teilweise wirklich. und ihre unmenschlichkeit und dass sie einfach nicht verstehen, wie es mir geht gerade. so ist das aber, das ist ein job und sie erzaehlen viel und ich brauche dich. morgen probe. heute habe ich es irgendwie nicht geschafft weil ich wegen der klausur da sein musste und dann heim gefahren bin und geschlafen habe und niemand im haus ist der mich haette fahren koennen und vielleicht morgen sonst geld fuer den zug das ich nicht habe aber ich freue mich auf stuttgart abends, darauf, dann mit dir zug zu fahren und am bahnhof zu warten und diese kleinigkeiten. irgendwo muesste ich die nummer von j. haben sonst frage ich rosa, aber ich moechte erst j. fragen und dann das gruene sofa, ich freue mich ziemlich darauf. ich brauche schlaf, meine augen tun weh. montag fahren wir nach muenchen, zur bravo, und dienstag und mittwoch drehen wir diese homestory fuer taff an denises schule und bei fie oder ihr daheim und da streite ich mich mit ihnen, das ist mir egal, ich muss dich mitnehmen, ich kann nicht anders, sonst halte ich das nicht aus, ich steigere mich nicht hinein, ich bin nicht hysterisch und ich uebertreibe nicht, ich bin nur verdammt fertig jetzt.

sweet noise
chemical brothers
olafur arnalds
tokio hotel und jenna & ron, was ich allerdings jeweils nur einige lieder lang ausgehalten habe
irgend so ein punk sampler
fertig, los!
31.3.07 19:22


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