why can't we reach the sun?
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+ Wie geht es dir ? Bis auf das Vermissen und so...
+ Naja, Vermissen und so...

Ich habe so vieles im Kopf und das meiste schon irgendwo festgehalten. Na gut.

Ich sitze den ganzen Tag herum und bringe nichts zustande, dabei waere es so wichtig. Kleinigkeiten. Nicht einmal etwas schlimmes. Nicht einmal etwas, wozu man wirklich viel Ueberwindung braeuchte, und trotzdem.. Es sind so viele dieser Kleinigkeiten, dass ich es trotzdem schaffe, stundenlang nur zu sitzen und zu denken und mit nichts anzufangen. Und ich will das Denken ja gar nicht sein lassen. Ich will nicht. Ich will mich mit den ganzen Erinnerungen an die vergangene Woche zudecken und schlafen, bis Du wieder vor mir stehst. Das moechte ich. Das wuensche ich mir. Ich vergrabe mich darin. Ich wuehle darin herum und verschlinge eine Erinnerung nach der anderen, wie ich schon die Momente verschlungen habe, um sie zu lebhaften Erinnerungen zu machen. Ist das nicht so, mache ich das falsch, werden die verschlungenen Erinnerungen dann nicht wieder zu Momenten? Ich wuensche es mir so sehr.

26,85 - diese Zahle liebe ich. Man koennte auch 16,85 daraus machen, man muss die 10 nicht unbedingt dazuzaehlen. Ich tue es aber, weil sie auf eine gewisse Weise dennoch dazu gehoeren. Haette ich das nur vor einpaar Jahren gewusst - allein der Gedanke an diese Zahl und ihre Ursachen haette mir so viel Halt gegeben.

Das bloede Glas Wein von heute mittag ist immer noch nicht leer. Mein Magen auch nicht. Dabei will ich doch endlich wieder schlafen gehen. Den Geruch in meinen Decken suchen, auch wenn er da vielleicht gar nicht ist. Ich will die Sachen schlucken, alle. Ich will alles schlucken. Die Schuhe will ich schlucken, die Haare, die Klamotten, die jetzt sowieso schon mehr nach mir riechen als nach Dir. Dich will ich schlucken.

Aber er hat eine wunderschoene Farbe. Der Wein. Vielleicht wuerde ich ihn noch mehr lieben, wenn er gruen waere. Gruen, gruen, gruen. Gebt mir Gruen!

Schlagzeug spielen war das einzige, wozu ich mich aufraffen konnte. Der Rest des Tages bestand aus Bildern in meinem Kopf. Aus einem wilden Hin und Her zwischen Laecheln und Weinen, zwischen Brennen und Tauchen, Implodieren und Zerbersten. Vermissen. Sehnen.

Als ich aufgewacht bin hatte ich ganz, ganz, ganz, ganz leichte Bauchschmerzen. Minimal. Unmerklich, in Wirklichkeit. Aber wenn ich mich bemueht habe, danach gesucht, dann habe ich sie gefunden, ab und zu, ein kleines Stueck davon, dann waren sie da. Das hat sich so verdammt schoen angefuehlt.

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olafur arnalds
sigur rós
EA80
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9.4.07 18:15


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